
Als Sachverständige und Ingenieure in den Bereichen Maschinenbau und Fahrzeugtechnik erstellen wir fundierte Expertisen zu Schadensfällen in diesen Fachgebieten.

In Zusammenarbeit mit dem Land Steiermark führen wir Genehmigungen lt. §33 KFG durch.

Als Ingenieurbüro für Maschinenbau
führen wir technische Überprüfungen und Abnahmen durch.
In unserem Ingenieurbüro wissen wir, dass Motorschäden selten auf einen einzigen Faktor zurückzuführen sind. Erst das Zusammenspiel thermischer und mechanischer Belastungen in Kolben, Zylindern und Lagern offenbart die tatsächliche Schadensursache. Häufige Schadensbilder entstehen beispielsweise durch:
Lagerschäden an Kurbel- oder Pleuellagern
Entstehen durch unzureichende Schmierung oder erhöhte Gleit- und Dauerbelastungen
Symptome: klopfende oder mahlende Geräusche, erhöhter Ölverbrauch, übermäßige Vibrationen
Kolbenfresser
Verursacht durch Überhitzung, falsches Schmiermittel oder zu dünnes Ölfilm-aufbau
Symptome: plötzlicher Leistungsverlust, stockender Motorlauf, ruckartige Drehzahlschwankungen
Risse im Zylinderkopf oder defekte Zylinderkopfdichtung
Folge thermischer Überlastung oder Materialermüdung unter hohen Druckspitzen
Symptome: Kühlmittelverlust, Ölverlust, weißer oder blauer Rauch aus dem Auspuff, überhitzter Motor
Defekte Turbolader
Ausfall durch Lagerverschleiß, Fremdkörpereintritt oder Ölmangel unter starker Drehzahl
Symptome: deutlicher Leistungsverlust, pfeifende oder kreischende Geräusche, schwarze Rußwolken
Versagende Einspritzdüsen oder Brennraumverschmutzung
Ursachen: verunreinigter Kraftstoff, lange Standzeiten ohne Schmierung oder erhöhter Rußanteil
Symptome: unrunder Leerlauf, Startprobleme, erhöhter Kraftstoffverbrauch, Fehlzündungen
Ventil- und Nockenwellenverschleiß
Entsteht durch mangelhafte Schmierung, falsche Ventilspiel-Einstellung oder Materialermüdung
Symptome: Leistungsverlust, unruhiger Leerlauf, erhöhter Ölverbrauch, Klopfgeräusche aus dem Ventildeckel
Gerissener Zahnriemen oder defekte Steuerkette
Folge zu langer Wartungsintervalle, zu hoher Motortemperatur oder Materialermüdung
Symptome: plötzlicher Motorausfall, schwere Motorschäden durch Kolben-Ventil-Kollision, kein Zündfunke
Fehlerhafte Ölpumpe oder Ölkreislaufverstopfung
Ausfall durch Verschleiß, Ölschlamm oder eingelagerte Partikel
Symptome: Öldruckabfall, warnende Öldrucklampe, erhöhte Temperaturen, Metallabrieb im Öl
Korrosion im Kühlsystem
Ursachen: falsches Kühlmittel, zu seltener Kühlmittelwechsel oder Fremdkörper im Kühlkreislauf
Symptome: Kühler undicht, Überhitzung, Ablagerungen in Kanälen, unregelmäßiger Motorlauf
Um die exakte Ursache eines Motorschadens herauszufinden, gehen wir in mehreren Schritten vor:
Demontage und Sichtprüfung
Ölanalyse und Brennraumuntersuchung
Messtechnische Prüfung von Kolben, Zylindern und Lagern
Elektronik- und Sensordiagnose
Schadensdokumentation und Kostenbewertung
Auf Basis dieser Analyse geben wir Ihnen klare Empfehlungen:
Gezielte Instandsetzung einzelner Komponenten oder bei wirtschaftlicher Überlegung den Austausch kompletter Baugruppen
Optimierte Schmierstoffe und angepasste Wartungsintervalle, um Ölfilm-Brüche und damit verbundene Schäden zu vermeiden
Konstruktive Verbesserungen (z. B. verstärkte Pleuel, temperaturempfindliche Sensorik), wenn strukturelle Schwachstellen im Motor identifiziert wurden
Mit diesem Vorgehen schaffen wir eine transparente Entscheidungsgrundlage für Versicherungen, Werkstätten und Gerichte. Zugleich helfen wir Ihnen, wirtschaftliche und technische Lösungen zu finden, damit Ihr Motor langfristig zuverlässig arbeitet und künftige Schäden vermieden werden.
In unserem Ingenieurbüro wissen wir, dass Getriebeschäden selten auf einen einzigen Faktor zurückzuführen sind. Erst das Zusammenspiel von Kraft- und Momentenverläufen in Zahnrädern, Wellen und Lagern offenbart die tatsächliche Schadensursache. Häufige Schadensbilder entstehen zum Beispiel durch:
Verschlissene Zahnradzähne, wenn hohe Lastspitzen oder ungleichmäßige Verzahnungskräfte lange wirken. Betroffene Getriebe zeigen dann mahlende oder knirschende Geräusche und ungleichmäßige Kraftübertragung.
Defekte Lager, die durch mangelhafte Schmierung oder unvorhergesehene Biege- und Torsionsmomente in Schieflage geraten. Ein deutliches Symptom sind Brumm- oder Vibriertöne im Leerlauf oder unter Last.
Undichte Gehäusedichtungen, oft Folge von Druckspitzen im Ölkreislauf oder Materialermüdung der Dichtlippen. Öllecks am Getriebeunterboden und ein stetig sinkender Ölstand sind hier typische Anzeichen.
Verschlissene Synchronringe, wenn die Momentenabstimmung zwischen Eingangs- und Abtriebswelle gestört ist. Dann kommt es zu schwerem Schalten, Ruckeln beim Gangwechsel oder hörbarem Mahlgeräusch.
Gebrochene Schaltwellen oder Zahnräder, ausgelöst durch Materialermüdung unter ungünstigen Lastbedingungen. Das Resultat ist ein plötzlicher Leistungsverlust oder die komplette Funktionsuntüchtigkeit eines Gangs.
Elektronik- und Sensorfehler, bedingt durch fehlerhafte Kalibrierung, Kurzschluss oder Korrosion an Steckverbindungen. Hier treten Symptome wie fehlerhafte Gangwahlanzeigen, eingeschränkte Schaltfunktionen oder Fehlermeldungen im Steuergerät auf.
Schäden durch Überhitzung oder falsches Getriebeöl, wenn unzureichende Kühlung, zu hohe Reibung oder ein falscher Viskositätsgrad vorliegen. Man erkennt das an dunklem, verbrannt riechendem Öl, gehäuften Metallspänen im Öl und deutlicher Wärmeentwicklung am Gehäuse.
Korrosion und Fremdkörpereintrag, verursacht durch Wasser- oder Schmutzeintritt sowie aggressive Umweltbedingungen. Rostbildung an Zahnrädern und Wellen sowie verschmutztes Öl führen zu unregelmäßigem Lauf.
Überlastungsbedingte Schäden, wenn das Getriebe extremen Beanspruchungen standhalten muss (z. B. im Abschleppbetrieb oder bei dauerhaft zu hohen Drehzahlen). Dann können verzogene Gehäusekomponenten, verzahnte Oberflächenblüten und Risse auftreten.
Um aus dieser Vielfalt an Möglichkeiten die genaue Ursache herauszuarbeiten, muss man folgendes beachten:
Demontage und Sichtprüfung
Getriebeölanalyse
Wir entnehmen Proben, um Metallspäne, Verschleißpartikel und die Viskosität zu prüfen. Anhand des Partikelbilds lassen sich Belastungsspitzen und Schmierungsprobleme sehr gut einschätzen. Dunkles oder verbrannt riechendes Öl weist auf Überhitzung hin, während bestimmte Partikelformen auf Lager- oder Zahnradverschleiß deuten.
Messtechnische Untersuchung von Zahnrädern, Lagern und Wellen
Elektronik- und Sensorprüfung
Schadensdokumentation und Kostenbewertung
Jeder Befund wird in einem Bericht dokumentiert: Fotos, Messwerte und Analyseergebnisse fließen zusammen. Darauf aufbauend berechnen wir die exakten Kosten für Reparatur oder Austausch (Material, Arbeitsaufwand und mögliche Folgeschäden) und setzen sie in Relation zum aktuellen Fahrzeug-Zeitwert.
Auf Basis dieser Analyse geben wir Ihnen klare Handlungsempfehlungen:
Instandsetzung einzelner Komponenten oder vollständiger Austausch, je nach Kosten-Nutzen-Abwägung.
Optimierte Schmierstoffe und angepasste Lastzyklen, um künftige Schäden zu vermeiden.
Konstruktive Verbesserungen oder konstruktive Änderungen, falls mechanische Schwachstellen identifiziert wurden.
Mit diesem Vorgehen schaffen wir für Versicherungen, Werkstätten und Gerichte eine transparente Entscheidungsgrundlage. Zugleich helfen wir Ihnen, wirtschaftliche und technische Lösungen zu finden, damit Ihr Getriebe langfristig zuverlässig funktioniert.
Bei Lack und Karosserieschäden führen wir die Berechnung der Reparaturkosten durch.
Im Zuge unserer Schadensanalysen prüfen wir ob Bauteile ersetzt müssen oder instandgesetzt werden können. Wir suchen stets die wirtschaftlichse Reparaturmehtode unter dem Gesichtpunkt höchster Reparaturqualität. Im Falle von Bauteillackierungen beurteilen wir welche Form der Lackierung zu bevorzugen ist.
Wie bei allen anderen Schadensarten auch, führen wir Kausalitätsprüfungen durch und versuchen Schadensheränge zu rekonstruieren. Anhand von Schadensbildern und Spuren an Fahrzeugen und Objekten können wir Schadenshergänge aufgrund unserer Ehrfarung unter Einbeziehung verschiedenster Softwareprodukten und Messinstrumenten nachvollziehen.
Weiters führen wir Reparaturqualitätsprüfungen durch. Bei diesen Kontrollen prüfen wir die durchgeführten Reparaturen in Bezug auf Verarbeitung, Spaltmaße, Lackierung, verwendete Bauteile usw.
Die Feststellung von Brandursachen bei Maschinen und Fahrzeugen im Nachhinein gehört wohl zu den schwierigsten Aufgaben im Bereich des Maschinenbaus. Verschiedenste Problemfelder können Brände auslösen und es gibt verschiedenste Techniken und Methoden die Brandquellen zu identifizieren.
Bei einem Auftrag zur Brandermittlung wird das betreffende Kfz von unseren Spezialisten wenn möglich noch am Brandort besichtigt. Das Fahrzeug und die Brandstelle werden untersucht und fotografisch dokumentiert, Material- und Flüssigkeitsproben – soweit vorhanden – werden genommen. Es ergibt sich ein erster grober Überblick über die Sachlage.
Für die Ursachenfindung ist eine teilweise Zerlegung des Fahrzeuges meist unumgänglich. Detaillierte Untersuchungen von möglichen Schlüsselstellen für die Brandursache mittels Mikroskop, die Reproduzierung von Kurzschlüssen, Selbstentzündungen oder sonstigen Brandentstehungsmöglichkeiten führen wir im hauseigenen Labor durch. Wenn nötig, werden zur genaueren Feststellung von Materialien oder Substanzen kriminaltechnische Labors beauftragt.
Die Aussagen von Augenzeugen des Brandes werden auf ihre Glaubhaftigkeit und Nachvollziehbarkeit überprüft.
Selbst bei vermeintlich totaler Vernichtung aller Spuren, die zur Aufklärung von solchen Brandfällen dienen könnten, ist es dennoch meist möglich, den Schadenhergang zu rekonstruieren und die Brandursache ausfindig zu machen.
In unserem Ingenieurbüro wissen wir, dass Brandschäden an Fahrzeugen selten auf einen einzigen Auslöser zurückzuführen sind. Erst das Zusammenspiel von Hitzeentwicklung, Brennbarkeiten verschiedener Materialien und elektrischen Strömen zeigt, wie und warum ein Fahrzeug Feuer fangen kann. Häufige Schadensbilder entstehen beispielsweise durch:
Elektrische Kurzschlüsse im Bordnetz
Ursache: beschädigte Kabelisolierungen, fehlerhafte Steckverbindungen oder defekte Bauteile wie Steuergeräte
Symptome: verschmorene Kabel, punktuelle Glühstellen an Sicherungskästen oder im Motorraum, typische Brandspuren entlang des Leitungsverlaufs
Brand im Motorraum (z. B. durch austretendes Motoröl oder Benzin)
Folge von defekten Leitungen, losen Schlauchverbindungen oder Überhitzung infolge Kühlsystemausfall
Symptome: großflächige Rußbildung im Motorraum, angeschmolzene Bauteile (Kunststoffabdeckungen, Lüfterblätter), Verformungen an Metallbauteilen
Innenraumfeuer (z. B. durch Wageninnenelektrik, Zigarettenbrand oder technisches Gebrechen)
Auslöser können defekte Heiz- oder Klimabedienelemente, unachtsam weggeworfene Zigaretten oder ein Kurzschluss in Sitzheizungen sein
Symptome: verbrannte Polsterung, angeschmolzene Verkleidungsteile, Rauchspuren an Dachhimmel und Sitzen
Kraftstoff- oder Dieselleckagen, die sich entzünden
Ursache: geplatzte Kraftstoffleitungen, defekte Kraftstoffpumpe oder Korrosion an Tankanschlüssen
Symptome: Rußspuren entlag des Kraftstoffpfads, stark verbrannte Unterbodenbereiche, Brandspuren unter dem Fahrzeug
Batterie- oder Hochvoltsystembrände (insbesondere EV/Hybridfahrzeuge)
Entstehen durch Zellversagen, Überladung oder Kurzschluss in der Batterieeinheit
Symptome: intensive Hitzeentwicklung, schlagartig platzende Zellmodule, charakteristische Brandgerüche (Synthesefasern), Verformung der Batteriepacks
Bremssystemüberhitzungen (z. B. beim Festsitzen einer Bremssattelkolben)
Folge von festgeklemmten Bremsen, defekten Bremsleitungen oder blockierten Radnabenlagern
Symptome: stark erhitzte Bremsscheiben/-trommeln, angeschmolzene Bremsschläuche, Rauchentwicklung im Radbereich
Ausstrahlungsbrand (z. B. Fahrzeug steht an brennender Umgebung)
Ursache: Übergreifen eines externen Feuers von danebenstehenden Objekten oder Fahrzeugen
Symptome: hitzebedingte Lackschäden, Blasenbildung der Kunststoffteile, leichte Verformung von Karosserieblechen, Rußinseln auf der Oberseite
Brandstiftung (vorsätzliche Beschädigung)
Auslöser: gezieltes Anzünden mit Brandbeschleunigern oder Manipulation an elektrischen Systemen
Symptome: untypische Brandherde, Brandverläufe, die nicht zum normalen Brennstoffpfad passen, Spuren von Brandbeschleunigern (z. B. Benzinreste)
Um die exakte Ursache eines Fahrzeugbrands zu ermitteln und den Umfang des Schadens sachgerecht zu erfassen, gehen wir folgendermaßen vor:
Erste Bestandsaufnahme und Fotodokumentation
Material- und Ascheprobenentnahme
Inspektion elektrischer Systeme und Verbindungsstellen
Überprüfung von Kraftstoff- und Bremssystemkomponenten
Strukturelle Begutachtung von Karosserie und Fahrgastzelle
Schadensdokumentation und Kostenbewertung
Auf Basis dieser Analyse leiten wir klar verständliche Empfehlungen ab:
Gezielte Reparaturen oder komplette Austauschmaßnahmen einzelner Brandabschnitte (z. B. Motorhaube, Kabelbaum, Sitzanlagen, Karosseriebleche)
Verwendbare Ersatzteile und geprüfte Qualitäten, um langfristige Sicherheit und Materialbeständigkeit zu gewährleisten
Verbesserte Brandschutzmaßnahmen, etwa zusätzliche Wärmeabschirmungen im Motorraum, hitzebeständige Leitungsverlegungen oder den Einbau von automatischen Löschsystemen in besonders gefährdeten Baubereichen
Verhaltenshinweise und Wartungstipps zur präventiven Vermeidung von Feuerrisiken, wie regelmäßige Überprüfung der elektrischen Anlage, rechtzeitiger Austausch gealterter Kraftstoff- oder Bremsschläuche und korrekte Installation von Aftermarket-Tuning-Komponenten
Mit diesem Vorgehen schaffen wir für Versicherungen, Werkstätten, Gerichte und Fahrzeughalter eine transparente Entscheidungsgrundlage. Unsere unabhängige, detaillierte Brandschadenermittlung stellt sicher, dass Ursache, Ausmaß und Kosten eines Fahrzeugbrands nachvollziehbar und wirtschaftlich bewertet werden.
In enger Zusammenarbeit mit dem Land Steiermark sind wir als nichtamtliche Sachverständige (NASV) befugt, Fahrzeuggenehmigungen für Änderungen an Fahrzeugen rasch und effizient durchzuführen. Das Verfahren, das durch die NASV-Richtlinie klar definiert ist, ermöglicht es, anstelle langer Wartezeiten in der Landesprüfstelle direkt bei uns alle erforderlichen Genehmigungen einzuholen und zusätzliche Gutachten (z. B. Anbau- oder Verbindungsgutachten) aus einer Hand zu beziehen
In der Praxis umfasst unser Leistungsangebot insbesondere die Begutachtung und formale Eintragung folgender Änderungen:
Reifen- und Felgenkombinationen (z. B. Vergrößerung des Raddurchmessers oder unterschiedlicher ET‐Sätze)
Fahrwerkstieferlegungen (Sport‐ oder Luftfahrwerk, Tieferlegungsfedern)
Karosserieanbauten und Spoiler (z. B. Dachspoiler, Front‐ und Heckschürzen)
Unser Verfahren im Überblick
Terminvereinbarung und Unterlagenprüfung
Sie beauftragen uns als NASV und erhalten kurzfristig einen Besichtigungstermin. Bitte bringen Sie alle Teilegutachten (z. B. der verbauten Bauteile), den Typenschein, den Eigentumsnachweis oder eine Vollmacht sowie das Fahrzeug bereits im fertig umgebauten Zustand mit. Etwaige weitere Nachweise (zum Beispiel TÜV‐Freigaben) klären wir vor Ort.
Fahrzeugbesichtigung und technische Kontrolle
Während der Besichtigung prüfen wir, ob die tatsächlichen Änderungen mit den vorgelegten Teilegutachten übereinstimmen und fachgerecht montiert sind. Wir erfassen notwendige Kontrollmaße (z. B. Freigängigkeit der Räder, Achsvermessungsdaten) und dokumentieren alle relevanten Punkte fotografisch.
Datenübermittlung an das Land Steiermark
Nach Abschluss der Begutachtung übermitteln wir alle gesammelten Daten (Bilder, Messwerte, Gutachten) elektronisch an die zuständige Abteilung der Landesregierung. Dort werden die Änderungen geprüft und in die zentrale Genehmigungsdatenbank eingetragen.
Erteilung der Genehmigung
Sobald die Landesregierung die Übermittlung freigibt, erhalten Sie Ihren Typenschein mit den neu eingetragenen Änderungen zurück. Zusätzlich erhalten Sie ein Kontrollblatt, das im Fahrzeug mitgeführt werden muss und bei Verkehrskontrollen die vorgenommenen Umbauten nachweist.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Deutliche Zeitersparnis: Die Abwicklung über nichtamtliche Sachverständige verkürzt oft monatelange Wartezeiten auf wenige Tage oder Wochen.
Kombi‐Gutachten aus einer Hand: Alle erforderlichen Gutachten für An- und Umbauten (z. B. Anbaugutachten, Verbindungsgutachten) werden direkt von uns erstellt – eine zusätzliche Vorführung in der Landesprüfstelle ist in den meisten Fällen nicht notwendig.
Rechtliche Sicherheit: Unsere Dokumentation entspricht den Anforderungen des Landes Steiermark und erfüllt alle Voraussetzungen für eine rechtsverbindliche Eintragung.
Kompetente Beratung: Wir kennen die aktuellen technischen Richtlinien und Normen, sodass Ihre Fahrzeugänderung von Anfang an regelkonform geplant und umgesetzt wird.
Vertrauen Sie auf unsere Expertise als nichtamtliche Sachverständige im Auftrag des Landes Steiermark, um Ihre Fahrzeuggenehmigung reibungslos und rechtskonform zu realisieren. Kontaktieren Sie uns gerne für eine unverbindliche Erstberatung oder um einen Besichtigungstermin zu vereinbaren.
Bei uns erhalten Sie eine präzise und marktnahe Bewertung Ihres Fahrzeugs – egal ob moderner Alltagswagen oder liebevoll gepflegter Youngtimer/Oldtimer. Unsere Gutachten liefern Ihnen fundierte Zahlen und klare Orientierung für An- und Verkauf, Versicherungen oder bilanzielle Zwecke.
Wichtige Bewertungsfaktoren
Alter & Laufleistung: Baujahr und Kilometerstand legen die Grundlinie für den Zeitwert fest. Ein älteres, aber seltenes Liebhaberobjekt kann dank Originalzustand oder Seltenheitsstatus sogar wertsteigernd abschneiden.
Zustand & Pflege: Kleine Kratzer und technische Mängel mindern den Wert, während makelloser Originalzustand oder eine fachgerechte Restaurierung das Ergebnis positiv beeinflussen. Hier fließen sichtbare Gebrauchsspuren, Servicehistorie und technische Prüfberichte ein.
Marktvergleich: Wir analysieren bis zu fünf aktuelle Angebote ähnlicher Fahrzeuge und ermitteln daraus eine realistische Preisbandbreite. Für Old- und Youngtimer berücksichtigen wir zusätzlich Restaurationsstand, Zubehör-Optionen und Teilnahme an Fachmessen oder Auktionen.
Marktlage & Seltenheit: Angebot und Nachfrage auf Plattformen, saisonale Schwankungen und die Verfügbarkeit vergleichbarer Modelle beeinflussen den Endwert. Bei Liebhaberfahrzeugen prüfen wir zudem, wie oft das Fahrzeug in einschlägigen Foren oder Online-Auktionen gehandelt wird.
Unser Ablauf
Datenaufnahme & Kurzinspektion
Sie übermitteln uns Basisdaten (Baujahr, Laufleistung, Ausstattungsdetails). Auf Wunsch erfolgt eine Vor-Ort-Begutachtung zur Erfassung von Karosserie-, Innenraum- und Motorzustand.
Marktrecherche & Vergleich
Unsere Experten vergleichen Ihr Fahrzeug digital mit ausgewählten Referenzobjekten (aktuelle Inserate, Auktions- und Bewertungsdaten) und werten Preisentwicklungen aus.
Zustandsanalyse
Technisches Gutachten, Fotodokumentation und Servicehistorie fließen in den Zustandsfaktor ein. Tipp: Bereiten Sie alle Wartungsbelege sowie Restaurationsnachweise für Old- und Youngtimer vor, um den Wert voll auszuschöpfen.
Endwert & Gutachten
Sie erhalten eine übersichtliche PDF-Auswertung mit:
Wiederbeschaffungswert: Der Betrag, den Sie heute für ein vergleichbares Fahrzeug bezahlen müssten.
Wertspanne: Ober- und Untergrenzen basierend auf Marktschwankungen.
Erläuterung der Bewertungsfaktoren: Transparente Darstellung, wie Alter, Kilometerstand, Zustand und aktuelle Markttrends den Wert beeinflussen.
Ihre Vorteile
Transparenz & Nachvollziehbarkeit: Jeder Bewertungsfaktor wird verständlich erklärt, so erkennen Sie, warum ein Fahrzeugwert zustande kommt.
Aktuelle Marktkenntnis: Wir werten Online-Börsen, Auktionsplattformen und Fachforen aus – so fließt die tatsächliche Nachfrage in die Bewertung ein.
Liebhaberfahrzeuge im Fokus: Old- und Youngtimer erhalten besondere Beachtung: Wir bewerten Seltenheit, Restaurationsstand und historische Bedeutung.
Kontaktieren Sie uns
Möchten Sie den realen Wert Ihres Fahrzeugs wissen? Vereinbaren Sie jetzt einen Termin oder senden Sie uns Ihre Fahrzeugdaten bequem per E-Mail. Unser Team beantwortet gerne alle Fragen und erstellt Ihr individuelles Bewertungsgutachten. Vertrauen Sie auf unsere technische Expertise und langjährige Erfahrung in Maschinenbau und Fahrzeugtechnik – für eine verlässliche und marktgerechte Fahrzeugbewertung.
Erhaltungswürdig sind
grundsätzlich Fahrzeuge, die älter als 30 Jahre sind. Sie gelten als historische Fahrzeuge oder Fahrzeuge, die aufgrund der österreichischen Bestimmungen § 2 (1) Z 43 KFG 1967 als erhaltungswürdig angesehen werden
Großserienfahrzeuge (z.B VW Käfer, Opel Kadett) gelten mit einem Alter ab 30 Jahren als erhaltungswürdig.
Wohnmobile mit einem Alter von 30 Jahren oder älter müssen aufgrund der individuellen Aufbauarten die Originalität des gesamten Fahrzeuges durch das Gutachten eines Sachverständigen nachweisen.
Die Fahrzeugkategorien: Militärfahrzeuge, Lastkraftwagen und Sonstige Kraftfahrzeuge gelten bis Baujahr 1970 als erhaltungswürdig. Für die Baujahre 1970 – 1979 muss die Erhaltungswürdigkeit über ein Gutachten nachgewiesen werden.
Von Marken, die seit 30 Jahren aufgelassen sind bzw. nicht mehr bestehen, gelten die Fahrzeuge grundsätzlich als erhaltungswürdig.
Als Ingenieurbüro führen wir fachgerechte und rechtssichere Überprüfungen gemäß der österreichischen Arbeitsmittelverordnung (AM-VO) durch. Diese gesetzlich vorgeschriebenen Kontrollen stellen sicher, dass alle betrieblich eingesetzten Maschinen, Geräte und Anlagen regelmäßig auf Arbeitssicherheit und Betriebssicherheit geprüft werden. Unser Angebot umfasst insbesondere:
Maschinen und Produktionsanlagen
Wir inspizieren stationäre und mobile Maschinen (z. B. Drehmaschinen, Fräsmaschinen, Verpackungsanlagen) auf korrekte Schutzvorrichtungen, Not-Halt-Einrichtungen und stabile Befestigungen. Dabei prüfen wir, ob Sicherheitseinrichtungen (z. B. Lichtschranken, Verriegelungen) ordnungsgemäß funktionieren und dokumentieren mögliche Mängel.
Hebewerkzeuge und Anschlagmittel
Krane, Stapler, Hebebühnen, Kettenzüge und Anschlaggeschirre werden auf Tragfähigkeit, Verschleißzustand und Zulassungskennzeichen geprüft. Wir messen Kettengänge, beurteilen Hakenverbindungen, kontrollieren Lastaufnahmemittel und legen Prüffristen fest.
Unser Vorgehen im Detail
Vorbereitung und Anmeldung
Sie übermitteln uns eine Liste aller zu prüfenden Arbeitsmittel (Maschinen-Namen, Seriennummern, Standort) und informieren uns über bereits festgelegte Prüffristen. Falls vorhandene Prüfprotokolle vorliegen, sehen wir uns diese im Vorfeld an, um lückenlos an frühere Befunde anzuschließen.
Vor-Ort-Begutachtung
Unsere zertifizierten Techniker kommen zu Ihrem Betrieb, um sämtliche Arbeitsmittel in Betriebssituationen zu kontrollieren. Sichtprüfungen, Funktions- und Messkontrollen (z. B. Ultraschall, Leckagemessung, Isolationswiderstand) erfolgen gemäß den Vorgaben der AM-VO sowie relevanter ÖNORMen.
Mängelerfassung und Sofortmaßnahmen
Sollten sicherheitsrelevante Mängel (z. B. defekte Schutzhauben, abgenutzte Seile, lose elektrische Anschlüsse) erkannt werden, weisen wir unmittelbar auf die Notwendigkeit einer Stilllegung oder Nachbesserung hin. Kleinere Reparaturen oder Austausch von Verschleißteilen können oft direkt durch uns oder im Zusammenwirken mit Ihrem Instandhaltungsteam umgesetzt werden.
Dokumentation und Prüfprotokoll
Nach Abschluss aller Prüfungen erstellen wir ein umfassendes Protokoll, das folgende Punkte enthält:
Beschreibung und Identifikation des Arbeitsmittels (Hersteller, Typ, Standort)
Datum der Prüfung und Name des Prüfers
Alle durchgeführten Sicht- und Funktionskontrollen
Gemessene Werte (z. B. Wandstärken, Isolationswiderstände, Tragfähigkeiten)
Festgestellte Mängel und empfohlene Maßnahmen
Freigabe oder Fristsetzung für die nächste Prüfung
Folgeplanung und Fristmanagement
Wir hinterlegen Prüftermine gemäß den in der AM-VO vorgegebenen Intervalle (z. B. jährliche Prüfung, halbjährliche Prüfung oder sechseinhalb Jahre bei Druckbehältern) in unserem System und erinnern Sie rechtzeitig an anstehende Kontrollen. So bleibt Ihr Betrieb dauerhaft AM-VO-konform.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Rechtssicherheit: Ihre Arbeitsmittel sind amtlich geprüft, Mängel werden dokumentiert, und alle Unterlagen erfüllen die gesetzlichen Anforderungen.
Transparenz: Alle Prüfergebnisse werden verständlich zusammengefasst und erklären, warum welche Maßnahme notwendig ist.
Effizienz: Durch Bündelung aller Prüfvorgänge in einem Termin minimieren Sie Stillstandszeiten und administrative Aufwände.
Vertrauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung als Ingenieurbüro für AM-VO-Überprüfungen. Wir sorgen dafür, dass Ihre Maschinen, Geräte und Anlagen in Ihrem Betrieb jederzeit den Anforderungen der Arbeitsmittelverordnung entsprechen und Sie Ihrer Unternehmerpflicht in puncto Arbeitssicherheit nachkommen können. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Angebot oder Terminvereinbarung.